
Zweifamilienhaus Kürbergstrasse Zürich
Erweiterung & Sanierung
Das ursprünglich 1924 erbaute Haus steht an sonniger Hanglage in Zürich Höngg. Es beherbergte zwei kleine 4-Zimmer-wohnungen, sowie ein Sockelgeschoss mit Keller und ein unausgebautes Dach. Das Haus wurde 2012 von zwei jungen Familien übernommen, welche das noch unausgeschöpfte Potential des Hauses nutzen wollten.
Die Erdgeschosswohnung wurde ins Untergeschoss erweitert und erhielt dadurch einen grosszügigen Wohn-/ Essbereich wie auch einen direkten Zugang von der Strassenseite. Ein Anbau ersetzt den bestehenden Mittelrisalit und schafft seitlich im Unter- sowie im Erdgeschoss je ein weiteres Zimmer.

Aussen wurde die Erweiterung so ausformuliert, dass der Anbau zwar eine gewisse Eigenständigkeit hat, jedoch nicht als Kontrast zum Bestand in Erscheinung tritt. Durch das Entfernen des Sockelputzes wurde das bestehende Haus optisch erhöht. Mit den horizontalen Fassadenbändern und den dazwischen liegenden Fenstern wurde die Dominanz des Anbaus verkleinert und ein spezifischer Ausdruck geschaffen. Der Versatz der Fassadenbänder und die Profilierung des Rillenputzes geben dem Anbau trotz der strukturierten Fassadengestaltung und den grossen Fenstern eine Massivität zurück und sollen an die Sockelgeschosse alter Stadtvillen erinnern.





Untergeschoss

Erdgeschoss

Obergeschoss

Dachgeschoss

Querschnitt





Die obere Wohnung wurde ins Dachgeschoss erweitert, in welches drei neue Schlafzimmer und ein Badezimmer eingebaut wurden. Durch wenige, gezielte Eingriffe wurde im 1. Obergeschoss ein grosszügiges Wohngeschoss geschaffen, welches auf dem Dach des Anbaus eine neue grosse Terrasse erhielt.
Im Inneren wurde die bestehende Substanz wenn möglich erhalten oder an anderer Stelle wieder weiterverwendet. Neue Einbauten sind teils als eigenständige Elemente ausgebildet, teils sind sie erst auf den zweiten Blick erkennbar.



